Nasenhöhle

Aus PflegeWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Datei:Nase.jpg

Die Nase wärmt, reinigt und befeuchtet täglich bis zu 12.000 Liter Atemluft. Als Klimaanlage und Schadstoffabwehr in einem schützt sie den Körper vor Viren und Bakterien. Außerdem kann sie bis zu 4000 verschiedene Gerüche unterscheiden, d.h. sie ist der Ort eines Wahrnehmungssinnes, des Riechens. Eigentlich riecht dabei nicht die Nase, sondern das limbische System im Gehirn, zu dem die Sinneszellen aus etwa 1 Quadratzentimeter in der Nasenschleimhaut elektrische Impulse senden.

Das sogenannte Gefühlshirn ordnet dann die Düfte Erinnerungen zu und verbindet sie blitzschnell mit Emotionen. Es leitet die Information an das Großhirn weiter.

Auch für die sexuelle Orientierung ist die Nase wichtig: Sie enthält die Empfangsstelle für Sexuallockstoffe, die so genannten Pheromone.

Sauerstoffdusche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch feinste Flimmerhärchen gereinigt und auf angenehme 33 Grad erwärmt, fließt die Luft durch die Nase und Nebenhöhlen vorbei am Kehlkopf in die Luftröhre und von dort in die zarten Verästelungen der Bronchien, die in die Lungenbläschen münden.

In der Lunge wird verbrauchte Luft (enthält Kohlendioxid) gegen sauerstoffreiches Gas ausgetauscht. In Ruhestellung atmet der Mensch duchschnittlich 15-mal pro Minute ein und aus. Ein Erwachsener atmet in Ruhe pro Minute etwa acht Liter Luft ein und aus.

Duftfilter, Nasenhöhle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Atmen wir ein, passiert die Luft zunächst die Nasenhöhle. In deren Schleimhaut stecken die Riechzellen. Jede Zelle hat einen Fortsatz an der Schleimhautoberfläche, der sich zum Riechköpfchen verdickt. Daraus ragen feine Härchen (Zilien), die Duftstoffe aufnehmen. Jeder Duft löst eine Kette von chemischen Reaktionen aus, die ans Gehirn übermittelt werden. Das Gehirn kann mehrere tausend Gerüche unterscheiden

Die Duftkammern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datei:Atem.gif
Nase und Nasenhöhle

Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume an beiden Seiten der Nase und, wie die Nasenhöhle selbst, mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Sie dient als zusätzliches Filtersystem auf dem Weg des Luftstroms in die Lunge. Dringen aus der Nasenhöhle Viren oder Bakterien ein, entzündet sich die Schleimhaut. Symptome sind Kopfschmerzen, zum Teil auch Fieber.

Zähflüssiger Schleim behindert die Atmung durch die Nase.

Die Nasenlöcher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie sind duch eine Knorpel- und Knochenwand getrennt.

Das Limbische System[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ist das Gefühlszentrum des Gehirns. Hier werden die Düfte und Gerüche emotional bewertet.

Der Thalamus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ist der Aufmerksamkeitsfilter des Gehirns. Er vermittelt Duftreize an das Großhirn, wo sie bewusst wahrgenommen werden.

Der Hypothalamus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ist die Hormonzentrale und steuert unter anderem Appetit und Stimmung

Die Riechschleimhaut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Riechschleimhaut sitzen Sinneshärchen und Duftrezeptoren. Duftreize werden über die Nervenbahnen (Axon) über den Riechkolben (nicht die Nase!, Bulbus olfact.) weiter ans Gehirn geleitet.

Siehe den HauptartikelRiechen.

Die Nasenschleimhaut[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

filtert, wärmt und reinigt beim Einatmen die Luft

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]